LeRo Teralava S.L.U., Avda. Amsterdam, 8
E-38650 Los Cristianos / Arona / Tenerife / España
Tel. (+34) 922 750 289
Fax (+34) 922 750 283
 
Professionelle Krankenpflege Preise & Infos Wir über uns Impressum/AGB
 
  Home deutsch español english ned français
   
 
AKTUELLES
Fachgerechte Grund- und Behandlungspflege
Wir tragen dazu bei, dass Ihr Urlaub zu einem entspannten, stressfreien und unvergesslichen Erlebnis wird.
Mit unserem mobilen Pflegedienst für ganz Teneriffa ermöglichen wir dies in jedem Hotel bzw. Ferienwohnung. Ihnen und Ihren Angehörigen werden unsere diplomierten Krankenschwestern bzw. Gesundheitspflegerinnen und Krankenpfleger/Gesundheitspfleger (anerkanntes dt. Diplom) eine wertvolle Unterstützung in der Urlaubspflege sein. Wie gewohnt wird die Pflege in den "eigenen vier Wänden" durchgeführt.
Nicht nur die Sonne, der Strand und der hellblaue Himmel sollen in Ihnen die Urlaubsgefühle wecken, sondern auch die Gewissheit, im Urlaub gut versorgt zu sein.
Durch unsere jahrelange Erfahrung in der Pflege für behinderte und kranke Menschen und durch permanente Weiterbildung in Sachen Pflegeleistungen und Pflegequalität in der Gesundheitspflege wie auch Kindergesundheitspflege arbeiten wir immer auf aktuellem und mit höchstem Niveau.
Unser Team spricht Deutsch, Englisch und Spanisch. Daher ist es uns möglich, Gäste aus verschiedenen Nationen zu betreuen. Genießen Sie den sonnigen Süden nicht nur im Sommer sondern gerade auch im Winter. Teneriffa ist mit seinen ganzjährig exzellenten klimatischen Bedingungen das ideale Urlaubsziel.
Als Dienstleistungsunternehmen ist für uns das Wohl unserer Gäste und der nahe Kontakt am Menschen höchste Priorität.
Fachgerechte Grund- und Behandlungspflege in Teneriffa
hier geht es zu Informationen "Urlaub für Menschen mit Behinderung"
hier geht es zu Informationen "Pflege und Pflegeversicherung allgemein"
hier geht es zu Informationen "Pflegeversicherungsleistungen allgemein und im europäischen Ausland sowie auf Reisen"
Pflegegeld-Informationen
Details & Preise
Betreuung
bei kurzer oder längerer Abwesenheit der Angehörigen oder zur Entlastung von Begleitpersonen.
Details & Preise
24-Stunden-Bereitschaftsdienst
24-Stunden-Bereitschaft bei Erster Hilfe (Medizinischer Notfall) oder nicht geplante Inanspruchnahme der Pflegeleistung.
Details & Preise
Schwimmhilfe
bei nichttherapeutischem Schwimmen wie z.B. Umsetzen vom Rollstuhl auf den Lift oder Begleitung und Hilfestellung im Schwimmbad.
Details & Preise
Verkauf von Krankenpflegebedarf
Einlagen und Windeln, Verband- und Injektionsmaterial, Urinableitungssysteme, Handschuhe, Katheterisierungsmaterial und vieles mehr.
Details & Preise
Urlaub für Menschen mit Behinderung
Wie wird unsere Pflege organisiert und was müssen Sie beachten, damit wir eine qualifizierte Pflege gewährleisten können?
Unsere Einsätze müssen geplant werden. Deshalb ist es für uns wichtig zu wissen, wann Sie Ihre Einsätze und wie viel Zeit Sie für den jeweiligen Einsatz einplanen und was bei diesen Einsätzen erledigt werden soll.
Wir rechnen grundsätzlich nach Zeit ab, das heißt, wir geben keinen festen Zeitrahmen für die jeweilige Tätigkeit vor. Dies unterscheidet sich komplett von der Arbeitsweise im deutschen ambulanten Pflegesystem. Da wir unsere Tätigkeit nach Zeit berechnen, geben Sie die Arbeitsgeschwindigkeit vor. Dadurch wird ein stressfreier Arbeitsablauf gewährleistet und Sie entscheiden über die Atmosphäre bei der Pflege mit. Um sich gegenseitig etwas kennen zu lernen, planen wir bei Neukunden die ersten Termine etwas großzügiger ein.
Andererseits sind wir natürlich verpflichtet, Terminvereinbarungen einzuhalten. Deshalb bitten wir Sie, alle Terminänderungen Ihrerseits mit unseren Mitarbeitern im Büro abzusprechen und von diesen bestätigen zu lassen. Nur so können wir Ihnen ein pünktliches Erscheinen der Pflegekraft zum vereinbarten Zeitpunkt garantieren. Dies hat uns auch dazu bewogen, für unangemeldete Pflegeeinsätze eine erhöhte Pauschale zu berechnen. Einsätze bei medizinischen Notfällen im Hotel Mar y Sol sind Zusatzleistungen und werden nicht berechnet.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir eine zu kurz gefasste Terminplanung, z.B. Duschen und Anziehen in 15 Minuten nicht akzeptieren können und dem notwendigen Zeitkontingent anpassen werden. Die Zeitberechnung wird nach täglicher Zeit berechnet, z.B. 60 Min. am Morgen, 15 Min. am Nachmittag und 15 Min. am Abend ergeben 90 Min. = 1,5 Stunden. Mindestabrechnungseinheit sind 15 Minuten, Abrechnungstakt ebenfalls 15 Minuten (20 Minuten = 30 Minuten, 10 Minuten = 15 Minuten, u.s.w.). Die Einsatzzeiten können beliebig im Fünfminutentakt festgelegt werden, also auch 09:05 Uhr. Wenn Sie es wünschen oder wir die Notwendigkeit sehen, legen wir ein Einsatzprotokoll in Ihrer Wohnung an, auf welchem Sie und die Pflegekraft die zeitlichen Eintragungen vornehmen. Dies erhöht die Transparenz für Sie und für uns und bedeutet in unseren Augen kein Misstrauen.
Sie erhalten eine ausführliche Rechnung, auf der alle Einsätze mit den jeweiligen Zeiteinheiten aufgeführt werden. Um umfangreichen Schriftverkehr zu vermeiden, haben wir eine sehr detaillierte Pflegebuchungsmöglichkeit auf unsere Internetseite eingerichtet. Wir bitten Sie, diese zu benutzen. Sollte wider Erwarten eine Pflegesituation auf diesem Buchungsformular nicht dargestellt sein, lassen sie es uns bitte wissen. Ein Pflegevertrag kann entweder direkt im Internet herunter geladen werden und uns dann unterschrieben bei Ankunft überreicht oder vor Ort, vor dem ersten Pflegeeinsatz, mit uns abgeschlossen werden. Leider ist es uns aus versicherungstechnischen Gründen nicht möglich, eine Pflegetätigkeit ohne Vertrag zu beginnen.
Unsere Pflegekräfte sind angehalten, bei allen körperlichen Kontakten Hygienehandschuhe zu tragen. Die jeweilige Pflegekraft bringt Handschuhe mit der korrekten Größe zum Pflegeeinsatz mit. Dies ist zu Ihrem und zum Schutz des Pflegepersonals notwendig. Die Handschuhe werden Ihnen aus diesem Grund von uns in Rechnung gestellt. Von ihnen mitgebrachte Handschuhe können wir leider nur bedingt benutzen.
Wie verhält es sich mit von Ihnen mitgebrachtem Pflegematerial wie Katheterisierungssets, Katheter, Bauchdeckenkatheter, Wundversorgungsmaterial, Wundsalben, Spritzenmaterial, Kanülen, Fertigspritzen und dergleichen?
Grundsätzlich sind unsere Pflegekräfte bestrebt, die von Ihnen mitgebrachten Materialien, wenn sie diese kennen und den Einsatz aus medizinischen Gründen nicht ablehnen müssen, zu benutzen. Da unsere Pflegekräfte durchweg alle über ein staatliches (dreijähriges) anerkanntes Diplom der Krankenpflege oder Altenpflege verfügen, sind sie berechtigt und verpflichtet, die Benutzung von Materialien zu verweigern, wenn sie der Meinung sind, diese könnten dem Patienten eventuell einen Schaden zufügen. Dies gilt auch, wenn die Pflegekraft das Material nicht kennt und/oder seine Nutzung nicht eindeutig erkennen kann. Besonders auch dann, wenn das Verfallsdatum überschritten oder bei beschädigten Verpackungen, Verfärbungen, usw. nicht erkennbar ist.
Leider werden nicht alle Materialien unserem Pflegestandard gerecht. Dies gilt vor allem für vorgefertigte Katheterisierungssets sowie für weitere Materialien. Bei diesen Sets sind oftmals nicht alle notwendigen Materialien vorhanden und man muss das Eine oder Andere hinzufügen, z.B. sterile Handschuhe in der adäquaten Größe. Bei Insulin-Pens oder dergleichen ist es dringend notwendig, eine Beschreibung in Deutsch, Englisch oder Spanisch mitzuführen, da wir nicht alle auf dem Markt verfügbaren Geräte kennen können. Wundversorgungsmaterialien z.B. für Decubitalpflege und nachoperativer Wundversorgung unterliegen derselben Sorgfaltspflicht wie schon oben erwähnt. Des Weiteren auch die Wundheilungskontrolle, die eine Änderung der Materialien erforderlich machen kann. Ärztlich verordnete Medikamente, gleich welcher Art, unterliegen ebenfalls einer Kontrolle durch medizinisch geschultes Personal und können unter Umständen einen Patienten schädigen oder keinen therapeutischen Nutzen entwickeln. Um dies zu verhindern, ist es durchaus möglich, dass unsere Pflegekräfte einen Arzt konsultieren. Dies geschieht in der Regel mit Ihrer Zustimmung, nur bei grober Gefährdung ohne diese.
Aus arbeitsrechtlichen Gründen ist es auch in Spanien nicht mehr erlaubt, mehr als 35 kg zu heben. Dies hat auch in der Pflege seine Gültigkeit. Somit ist die Pflegekraft befugt, auf die Benutzung eines kostenpflichtigen Hilfsmittels zu bestehen. Beispiele für solche Situationen können sein: Umsetzen im Bad und Toilette, vom Bett in den Rollstuhl oder umgekehrt. Bei Schwindelanfällen, Kreislaufproblemen oder unsicherem Stand kann eine Sitzgelegenheit erforderlich sein (Dusch-Toilettenstuhl). In manchen Hotels sind die Betten sehr niedrig und daher ist es erforderlich, eine Betterhöhung einzubauen oder gar ein Pflegebett zu benutzen, usw.
Unser Pflegepersonal ist immer bestrebt, die Pflege nach sachlichen Gesichtspunkten zu organisieren, muss sich jedoch selbst schützen, wenn die Situation es erfordert (Rückenschäden). Für die Pflegeplanung ist es sehr hilfreich, wenn uns Krankenhausunterlagen oder Arztberichte zur Verfügung stehen. Eine Liste der einzunehmenden Medikamente und deren Einnahmezeiten sind ebenfalls sinnvoll. Auch wenn diese Unterlagen nicht für die tägliche Pflege benötigt werden, ist es für den Fall eines Klinikaufenthaltes sinnvoll, diese mitzuführen.
Pflege und Pflegeversicherung allgemein
Was ist die Pflegeversicherung?
Die Pflegekasse, also die Leistungen der Pflegeversicherung sollen dafür sorgen, dass bei einem Pflegefall die finanziellen Belastungen für die Betroffenen zu bewältigen sind - denn Pflege ist teuer.
Wer hat Anspruch?
Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung hat jede Person, die eine Vorversicherungszeit von mindestens 2 Jahren nachweisen kann. Das heißt, der Antragsteller muss innerhalb der letzten 10 Jahre mindestens 2 Jahre lang Beträge an die gesetzliche Pflegeversicherung geleistet haben.
Wer stellt die Pflegebedürftigkeit fest?
Die Pflegebedürftigkeit wird durch ein Gutachten festgestellt, welches in der Regel der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) vornimmt.
Wann wird eine Pflegeeinstufung vorgenommen?
Ist eine Pflegebedürftigkeit durch den MDK festgestellt, wird je nach Bedürftigkeit eine Pflegestufe anerkannt. Mit Bedürftigkeit meint der Gesetzgeber Personen, die für die gewöhnlichen und regelmäßigen Verrichtungen des täglichen Lebens erhebliche fremde Hilfe über eine voraussichtliche Mindestdauer von 6 Monaten benötigen (Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung). Hilfebedarf lediglich bei der hauswirtschaftlichen Versorgung reicht nicht für eine Einstufung.
Wie wird abgerechnet?
Neben der hauswirtschaftlichen Versorgung* müssen noch mindestens zwei Verrichtungen in der Grundpflege bestehen.
Pflegestufe 1 = für mindestens zwei Verrichtungen der Grundpflege mindestens 1x täglich + mehrfach pro Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung = 90 Minuten/Tag
Pflegestufe 2 = mindestens 3x täglich zu verschiedenen Zeiten Hilfebedarf + mehrfach pro Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung = 180 Minuten/Tag
Pflegestufe 3 = täglich rund um die Uhr Hilfebedarf (auch nachts) + mehrfach pro Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung = 300 Minuten/Tag
*Hauswirtschaftliche Versorgung ist: Einkaufen, Kochen, Reinigung der Wohnung, Spülen, Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung, Heizen
Grundpflege ist: Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Toilettenbenutzung)
  Ernährung (mundgerechte Zubereitung der Nahrung und Hilfestellungen beim Essen und Trinken - nicht das Kochen)
  Mobilität (selbstständiges Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, das An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppen steigen, das Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung)
Pflegeversicherungsleistungen allgemein und im europäischen Ausland sowie auf Reisen
Voraussetzung zur Zahlung von Pflegegeld allgemein
Sicherstellung der häuslichen Pflege durch Angehörige, Nachbarn, Freunde oder ehrenamtlich tätige Personen muss gewährleistet sein. Nach der Antragstellung an die Pflegekasse wird durch den Medizinischen Dienst bei einem Hausbesuch die Pflegebedürftigkeit geschätzt und an die Pflegekasse weitergegeben. Diese entscheidet.
Sachleistung - Geldleistung
Sachleistungen werden üblicherweise von professionellen Pflegediensten erbracht, die zur Sicherstellung der häuslichen oder stationären Pflege des Versicherten oder den Kauf von Pflegehilfsmitteln bestimmt sind. Dazu zählt auch die Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI.
Als Geldleistung versteht man das Pflegegeld nach § 37 SGB XI. Voraussetzung hierfür ist die Sicherstellung der Pflege durch Angehörige, Nachbarn oder Freunde. Die Pflegekasse zahlt ein Pflegegeld an den Pflegebedürftigen. Diesem steht es frei, das Pflegegeld als Anerkennung an die Pflegeperson weiterzugeben.
Es ist auch möglich, Pflegegeld und Sachleistung zu kombinieren. Der Pflegebedürftige muss die Einteilung von Pflegegeld oder Sachleistung für einen Zeitraum von sechs Monaten festlegen (§ 38 SGB XI).
Bei einem Aufenthalt in einem EU-Staat von max. 6 Wochen pro Kalenderjahr werden die Leistungen aus der Pflegeversicherung weitergewährt (§34 SGB XI). Für diese Zeit kann das Pflegegeld oder in Begleitung einer Pflegefachkraft, die in einem Vertragsverhältnis mit der Pflegekasse steht, oder durch eine Pflegekraft eines zugelassenen Pflegedienstes, auch die Pflegesachleistung in Anspruch genommen werden (§§ 77 und 72 SGB XI). Dies gilt auch für die kombinierten Leistungen aus Pflegegeld und Pflegesachleistungen.
Bei einem über 6 Wochen hinausgehenden Aufenthalt innerhalb der EU und der damit verbunden Anwendung der EWG-VO 1408/71 ist zwischen Geld- und Sachleistungen zu unterscheiden. Sie lässt eine Kombinationsleistung (§ 38 SGB XI) nicht zu. Pflegegeld wird weiter gezahlt, wobei Anspruchsvoraussetzungen, Zahlungsweise und Höhe unverändert bleiben. Kein Anspruch auf Pflegegeld besteht aus dem Sozialversicherungssystem des Aufenthaltsstaates. Wenn Pflegesachleistungen vom Wohnortstaat gewährt werden, entfällt die Zahlung von Pflegegeld im Aufenthaltsstaat.

Fazit: Der Pflegebedürftige muss sich vor seinem Auslandsaufenthalt entscheiden, ob er im Aufenthaltsstaat

  • statt Pflegegeld Pflegesachleistungen in Anspruch nehmen,
  • statt der Pflegesachleistungen ein Pflegegeld ausgezahlt bekommen oder
  • die Pflegesachleistungen des Aufenthaltsstaates in Anspruch nehmen möchte.
Die deutschen Pflegekassen sind verpflichtet, in regelmäßigen Abständen die Voraussetzungen für den weiteren Leistungsbezug für Pflegegeld zu überprüfen. Es wird den Pflegebedürftigen angeraten, bei Pflegestufe I und II mindestens einmal halbjährlich, bei Pflegestufe III vierteljährlich einen Beratungseinsatz durch eine Vertragseinrichtung in Anspruch zu nehmen. Dieser Beratungseinsatz muss durch einen Arzt oder eine Pflegefachkraft durchgeführt werden.
Wer hat Anspruch auf Pflegegeld?
Anspruch haben alle Personen, bei denen durch den MDK eine Bedürftigkeit im Sinne des § 18 SGB XI festgestellt, eine Einstufung durch die Pflegekasse vorgenommen wurde und Pflegeleistungen gezahlt werden. Für die Feststellung der Pflegebedürftigkeit und die Durchführung der Begutachtung in anderen EU-Staaten gelten die gleichen Grundsätze und Maßstäbe.
Pflegende Angehörige
Pflegende Angehörige sind Personen, die die Pflege von Familienmitgliedern übernehmen. Das können die Eltern, Ehepartner oder auch die Kinder sein.
Was ist Verhinderungspflege/Urlaubspflege
Erkrankt ein pflegender Angehöriger oder möchte gerne in einen wohlverdienten Urlaub fahren, kann eine Ersatz- bzw. Verhinderungspflege beantragt werden. Voraussetzung für die Zahlung ist, dass der pflegende Angehörige den Bedürftigen seit mindestens 6 Monaten betreut.
Wer hat Anspruch?
Nur der pflegende Angehörige hat einen Anspruch auf Urlaub von der Pflege. Er muss die Pflege des Bedürftigen jedoch länger als 1 Jahr übernommen haben und dieser muss einen Anspruch auf Pflegegeld haben bzw. Pflegegeld aus der Pflegekasse erhalten. In diesem Fall kann die Pflegekasse einen großen Teil der Kosten übernehmen.
Wie erfolgt die Abrechnung?
Bei der Pflegekasse wird ein formloser Antrag gestellt. Der Antragsteller muss mittels eines Pflegekatalogs einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Die Kosten hierfür dürfen eine bestimmte Grenze nicht überschreiten, egal in welcher Pflegestufe der Gepflegte eingestuft ist. Der Anspruch beträgt 4 Wochen pro Jahr.

Stand: 18.08.2010

Startseite nach oben